Das Museum hat sich vergrößert. Mit dem sanierten Gebäude der Synagoge im Hof der Hagenstraße 48 ist eine Stätte für Kunst und Kultur entstanden, die Hagenow und die Region bereichern wird. Grund genug, das in Zukunft auch im Namen deutlich werden zu lassen: MUSEUM für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge HAGENOW steht für die bewährte volkskundlich-historische Ausrichtung und den regionalen Bezug unserer musealen Arbeit. Gleichzeitig wird auf das in Mecklenburg einmalig in dieser Vollständigkeit erhaltene Ensemble jüdischer Gemeindebauten mit Schulhaus, Wagenschauer und Synagoge hingewiesen.
Die Ausstellungen im Museumshauptgebäude bleiben ab dem 20. September 2010 für etwa zwei Jahre wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Das Hanna-Meinungen-Haus mit der neuen Dauerausstellung "Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg" und die Alte Synagoge in der Hagenstraße 48 sind für Besucher geöffnet.
Veranstaltungen
27.01.2012 19.00 Uhr Alte Synagoge
"Der schöne, leichte Tod - Stationen eines lebensunwerten Lebens"
Filmvorführung und Diskussion mit dem Autor und Regisseur Michael Krull anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Der Dokumentarfilm berichtet über den Leidensweg und den Tod der Landarbeitertochter Irmgard Kaiser in drei psychatrischen Kliniken der Nazi-Zeit und über die Vernichtung "lebensunwerten" Lebens.
04.02.2012 19.00 Uhr Alte Synagoge "Goethe Werther Eisermann" spoken word performance Schauspieler André Eisermann liest aus "Die Leiden des jungen Werther" Musik: Jakob Vinje

24.02.2012 19.00 Uhr Alte Synagoge
Vortrag und Buchpräsentation mit Joachim Kollmer
Der passionierte Förster und Autor aus Probst Jesar liest und erzählt aus seinen drei Erzählungsbänden über das Leben in der Griesen Gegend von den Zeiten der DDR bis heute.
03.11.2011 bis 01.03.2012 in der Alten Synagoge
Schülerkunstausstellung "Eulenspiegeleien"

ab 09.11.2010 im Hanna-Meinungen-Haus:
Dauerausstellung
"Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg"