Wer an ein Museum denkt, denkt gleichzeitig an große und architektonisch überaus umfangreich gestaltete Gebäude. Dem muss aber nicht so sein. Es gibt auch kleine Museen, die auf den ersten Blick gar nicht eine derartige Einrichtung vermuten lassen. Doch auch die kleinsten Museen dieser Welt haben ihren besonderen Reiz.

Das Hoosesagg Museum

Hoosesagg ist eine schweizerische Bezeichnung für Hosensack. Ein Hosensack oder eine Hosentasche ist klein und darin können nur kleinste Gegenstände untergebracht werden. So verhält es sich auch mit dem Hoosesagg Museum in Basel. Dieses befindet sich in einer engen Seitengasse und besteht nur aus einem Schaufenster. Dort können Spaziergänger und Touristen immer wieder neue Schaustücke bewundern. Der Bogen spannt sich dabei von Stoffmäusen über Glaskugeln bis hin zu historischen Fahrkarten. Betreten kann man dieses Museum jedoch nicht, denn es besteht ja nur aus einem Schaufenster. Dennoch hat sich dieses als wahres Kleinod von Basel entpuppt und viele Touristen bestaunen dort die aktuellen Ausstellungen.

Museum in der Bahnstation

Auch in Österreich gibt es neben den großen und bekannten Ausstellungseinrichtungen viele kleine Museen. Im Waldviertel in Niederösterreich gibt es eine ehemalige Bahnstation. Das Bahnwärterhäuschen in Grafenschlag hat man nun zu einem Ausstellungsraum umfunktioniert. Dort gibt es zwar keine Museumsstücke, doch heimische Künstler nutzen die Gelegenheit, um dort ihre Werke zu präsentieren.

Von Düften und Spionen

In Deutschland gibt es ebenfalls einige Miniaturmuseen. Dazu gehört beispielsweise das Duftmuseum in Köln. Dort erhält man Einblicke in die 300-jährige Geschichte der Parfümherstellung. In Berlin eröffnete man erst 2015 das Spionagemuseum. Dort kann man interaktiv in die Praktiken der Spionage eintauchen.

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